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| Bio-Produkte – eine Lösung? |
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In Großbritannien hat die Landwirtschaft einen Anteil von 8% am Treibhausgas-Ausstoß. Dies kommt durch die Menge der fossilen Brennstoffe zustande, die für den Transport, Düngemittel, zur Schädlingsbekämpfung, für Tiermedizin, den Gebrauch landwirtschaftlicher Geräte und die Beheizung von Gewächshäusern eingesetzt werden.
Auf die Düngemittelproduktion entfallen etwa 37% des gesamten Energieverbrauchs in der Landwirtschaft. Außerdem entsteht dabei Stickoxid, dass im Hinblick auf den Treibhauseffekt 300 Mal stärker wirkt als Kohlendioxid. Anorganische Düngemittel werden aus fossilen Brennstoffen hergestellt und laugen den Boden aus, der dadurch weniger Kohlenstoff aufnehmen kann..
Eine Maßnahme gegen die negativen Auswirkungen von Pestiziden sind biologische Anbaumethoden. Hier werden die Pflanzen natürlich gedüngt. Bio-Produkte legen zudem in der Regel kürzere Transportwege zurück – dadurch verringert sich die Energiebilanz im Gegensatz zu Produkten, die erst durch halb Europa transportiert werden. Durch die Erhöhung der organischen Substanzen im Boden wird außerdem mehr Kohlenstoff gebunden.
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Grüne Wirtschaft |
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Die meisten Wirtschaftssysteme basieren auf Geld und dessen Gewinn. Die Wirtschaftskraft eines Landes wird häufig am jährlichen Wachstum gemessen. Wirtschaftswachstum wird häufig als Mittel der Wahl angesehen für die Sicherung oder Steigerung des Lebensstandards und der Profite der Unternehmen, für Steuersenkungen und staatliche Investitionen ins Sozialsystem. Das Wirtschaftswachstum führt jedoch dazu, dass die natürlichen Ressourcen der Erde nach und nach aufgebraucht werden. Umweltökonomen bezweifeln die Richtigkeit dieses Weges.
Die natürlichen Ressourcen sind begrenzt und wenn wir weiter mit der gegenwärtigen Geschwindigkeit konsumieren, sind sie bald aufgebraucht. Die Auswirkungen zeigen sich bereits heute in den klimatischen Veränderungen.
Umweltökonomen drängen auf eine Veränderung des Wirtschaftssystems, das nur auf Wachstum bedacht ist, oder sogar auf ein Wachstum, das nicht aufrecht zu erhalten ist. Stattdessen sollten andere Faktoren wie Lebensqualität, eine Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes und die Konzentration auf langfristig gute statt schnelle Profite unser Handeln bestimmen.
Allmählich wird diese Denkweise von verschiedenen Regierungen aufgenommen, allerdings nach Meinung der Umweltaktivisten nicht schnell genug. Viele Politiker zögern, eine Entscheidung hin zur umweltverträglichen Wirtschaft zu treffen, weil das für viele Menschen entscheidende Veränderungen in ihrem Lebensstil bedeuten würde und die Politiker um ihre Wählerstimmen fürchten. Mehrere Flugreisen pro Jahr sind heute ganz normal, ebenso dass Lebensmittel um den halben Erdball transportiert werden oder dass man mit dem Auto statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
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Ist die Landwirtschaft der einzige Industriezweig, der reformiert werden muss? Welche anderen Branchen würden ebenfalls von etwas mehr Rücksicht auf die Umwelt profitieren? |
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Warum schrecken Politiker vor umweltfreundlichen Entscheidungen zurück? |
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Wenn du Politiker wärst, wie würdest du an diese Probleme herantreten? |
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